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Folgender Artikel stammt aus der Ostsee-Zeitung: (Ausgabe 5./6. Mai.2007)
"Dat vergäten Dörp"
Gerd J. Robbe und Hans-August Hagedorn haben ein Buch zur Geschichte Wittenbecks geschrieben, das Maßstäbe setzt.
Von LUTZ WERNER
Gerd J. Robbe (64), ein Neubürger in der Gemeinde, und Urgestein Hans-August Hagedorn (67) haben gemeinsam ein Buch geschrieben und herausgebracht, das in seinem Wert die Jahrzehnte überdauern wird. „Dat vergäten Dörp“
– so lautet der niederdeutsche Titel. Und der Untertitel erklärt, worum es in diesem Buch geht: „Zwischen Kühlung und Ostsee. Wittenbeck mit Klein Bollhagen und Hinter Bollhagen. Alltagsleben, Ackerbau und Viehzucht in der Geschichte unserer Dörfer.“
Auf 504 großformatigen Hochglanzdruckseiten, illustriert mit mehr als 750 historischen Fotos, Reproduktionen von Ge-
mälden und Karten, stellen die Autoren nicht nur die Geschich-
te der Dörfer von der ersten Besiedlung in der Steinzeit bis heute dar. Lesenswert wird das Buch vor allem durch die vielen Episoden, Überlieferungen und Berichtne von Zeitzeu-
gen.
Drei Jahre lang haben Robbe und Hagedorn in Archiven recherchiert, wurden vor allem im Mecklenburgischen Landeshauptarchiv Schwerin fündig. Zeichneten Berichte
noch lebender Zeitzeugen und Überlieferungen auf, die in
den Familien seit Jahrhunderten weitergegeben werden.
Und sammelten und bewerteten historische Fotos und Kartenmaterial.
Herausgekommen ist die erste zusammenfassende Darstellung zur Geschichte der heutigen Gemeinde Wittenbeck, die als sehr dekorativer Prachtband daherkommt. „Das war nur möglich, weil uns etliche Sponsoren unterstützten“, so Hagedorn.
Und weil die beiden Autoren beim Schweriner Obotritendruck-Verlag finanziell in Vorleistung gingen, selbst als Sponsoren des Projektes auftraten. Nur so war es möglich, den Prachtband zu einem moderaten Preis anbieten zu können.
Das Buch „Dat vergäten Dörp“ ist in einer limitierten Auflage erschienen und nicht im Buchhandel erhältlich.
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